Der neue Fernradweg münchen venezia schließt die Lücke der Alpenquerungen für den östlichen Alpenraum. Und verbindet damit Deutschlands südlichste Metropole mit Italiens Lagunen-Perle an der Adria. Dazwischen liegen spektakuläre Landschaftserlebnisse und Alpenkilometer für alle Genießer auf zwei Rädern. Die neue, 560 Kilometer lange Verbindung für das ökologischste und wichtigste Verkehrsmittel der Welt, gemessen an seiner Verbreitung, liegt absolut im Trend: Fahrradfahren verbindet schließlich Reisen mit Sport, noch dazu auf einem Lifestyle-Produkt, das sich größter Beliebtheit erfreut und immer mehr an Status und gesellschaftlicher Bedeutung gewinnt.

Drei Länder, drei Klimazonen und alpin-mediterrane Lebenswelten

Gefahren wird auf bestehenden Radwegen, wie etwa auf Teilen des schönen Innradwegs. Dazu kommen weitere Radrouten und kleine Nebenstraßen, nicht nur durch mondäne Metropolen wie München, Innsbruck und Venedig. Mit allen Sinnen erlebt und erfahren werden vor allem wunderschöne Tourismusregionen mit romantischen Kleinstädten wie Bad Tölz, Schwaz, Brixen oder Treviso.

Zu den herausragenden Naturschönheiten gehören neben dem auch geografischen Routenhöhepunkt, dem UNESCO Weltnaturerbe Dolomiten in der Region Südtirol, etwa die bayerischen Seen Tegernsee und der Sylvensteinspeicher, der Tiroler Achensee und der Wildfluss Isar. Herrliche Bike-Erlebnisse bieten zudem die Seitentäler des Tiroler Wipptals, das von den Dolomiten umrahmte Cadoretal, dazu der Lago di Santa Croce und schließlich die Adria. Dazu locken die vielen Burgen, Schlösser und Ausflugsziele am Wegesrand, ebenso wie die Dogenpaläste und Kanäle der malerischen Lagunen- und UNESCO Weltkulturerbe Stadt Venedig.

Gesorgt ist entlang der gesamten Strecke, mit insgesamt gerade mal 3.000 Höhenmetern im Anstieg, für beste Anbindungen an Bus und Bahn. Service rund um das Rad leisten vielerorts radfreundliche Gastgeber.

Blick vom Kalvarienberg in Bad Tölz

Radreiseanalyse des ADFC 2023

 

 

Die Route

  • 3 Länder: Deutschland, Österreich, Italien
  • 560 km
  • Genussvoll durch die Alpen von München nach Venedig
  • ca. 5.000 Höhenmeter im Anstieg
  • Fünf Erlebnis-Welten
Die Route

Auf den Spuren von Olympia auf der münchen venezia

Die Fernradroute münchen venezia ist die spektakulärste Alpenüberquerung per Fahrrad und liegt als einziger Radweg weltweit an drei olympischen Austragungsorten.

München feierte 2022 50 Jahre Olympische Sommerspiele, ist aber nicht der einzige Etappenort mit olympischer Geschichte. Die münchen venezia kann auch umgedreht bereist werden. Mit dem verkürzten Start in Cortina d‘Ampezzo, startet und finished man „Olympisch“.

Cortina, 1956 zum ersten Mal Gastgeber und 2026 gemeinsam mit Mailand wieder, bietet vor dem Panorama der Tofana-Gruppe der Dolomiten einige Wettkampfstätten. Das Stadio della Neve, das Cortina Sliding Centre und die Skisprungschanze „Trampolino Olimpico Italia“.

Danach geht es weiter in Richtung Südtirol. Kurz vor Bruneck, auf Höhe von Olang, kommt man über einen kleinen Abstecher nach Antholz. Die Route führt weiter Richtung Innsbruck, Gastgeber von 1976. Vor Innsbruck liegen die Axamer Lizum, der Patscherkofel und Igls. Im Stadtgebiet sind die Austragungsorte Bergisel Schanze, das Olympia-Eisstadion und die Olympia- bzw. Messehalle zu besichtigen.

In München angekommen kann man einige Sportstätten von den Sommerspielen 1972 besichtigen. Das Olympiastadion, die Olympiahalle im Olympiapark, das alte Münchener Messegelände, Stätten im Englischen Garten und Oberschleißheim, das Reitstadion in Trudering-Riem, die Rudi Sedlmayer Halle, die Hochbrück Schießanlage und das Dantebad. Ein denkwürdiger Stopp ist das Olympische Dorf, wo es die Gedenkstätte zum Attentat von 1972 gibt.

 

 

GPX-Daten

 

 

Die Route

 

  • Per Fahrrad auf den Spuren von Olympia
  • 3 Länder: Italien, Österreich, Deutschland
  • Start im Olympiaort Cortina d’Ampezzo
  • Ziel in der Olympiastadt München
  • 340 km
  • zahlreiche Wettkampfstätten direkt an der Route

 

 

Spirit of '72

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Viel Spaß beim Befahren von münchen venezia.